So nutzen Sie die Ecke über der Badewanne für ein Regal und schaffen Stauraum, platzsparend

Die Ecke darüber bleibt oft leer – aus Gewohnheit, aus Angst vor Bohrlöchern, aus Mangel an Ideen. Dabei steckt genau dort das Stauraum-Potenzial, das kleinen Bädern die Luft zum Atmen gibt. Wer die Wannen-Ecke bewusst nutzt, schafft Ordnung, ohne den Raum zu überladen. Und macht aus einem „Da geht eh nichts“-Ort ein stilles Arbeitstier.

Der Morgen beginnt im Dampf, das Radio murmelt, die Fliesen sind kühl. Auf dem Wannenrand drängeln sich Shampoos wie in einer zu vollen Straßenbahn, ein nasser Waschlappen klammert sich an den Hahn. Ich stoße mir den Ellbogen, greife blind nach der Pflegespülung, und natürlich landet sie auf den Zehen. *Der Wasserdampf zeichnet kleine Wolken an die Decke.* Über der Wanne ist Luft, nur Luft – ungenutzt und ein bisschen spöttisch. Man hört förmlich, wie dieser Winkel flüstert: „Trau dich.“ Die Ecke spricht.

Warum die Ecke über der Wanne ein Stauraum-Wunder ist

Die Ecke ist ruhig, trocken genug und näher am Alltag als jeder Hochschrank. Zwei Bretter, ein Winkel – schon wirkt der Wannenrand leerer, der Blick klarer. Wenn Dinge ihren festen Ort haben, wird das Bad größer, ohne die Grundfläche zu verändern. Es ist das berühmte „dritte Regal“, das man nicht sieht, bis man es baut. Ein kleiner Eingriff, spürbare Wirkung.

In einer Berliner Zwei-Zimmer-Wohnung mit knappem Bad hat Anna die Ecke über der Wanne mit drei Dreiecksboards gefüllt. Das unterste trägt die Alltagsflaschen, die mittlere Ebene Parfüm und eine kleine Pflanze, oben parken Ersatzseifen. Vorher standen acht Flaschen am Rand, jetzt sind es zwei. Sie sagt, der Raum atme leichter, und der Duschvorhang klebt weniger am Chaos. In vielen Mietwohnungen liegt die Badfläche unter sechs Quadratmetern – da zählt jeder Kubikdezimeter.

Logisch betrachtet ist die Ecke eine ergonomische Zone: im Stand bequem erreichbar, im Sitzen nicht im Weg. Der Spritzwasserbereich nimmt unten zu, oben ab – also packt man wassersensibles nach oben, robustes nach unten. Bretter, die mit der Linienführung der Fliesen mitgehen, wirken ruhiger als schwebende Fremdkörper. Stabilität kommt nicht zwingend durch Masse, sondern durch kluge Befestigung. Das Auge dankt es sofort.

So planen und bauen Sie das Eckregal über der Wanne

Messen Sie die Ecklinie und markieren Sie drei Höhen: Greifhöhe, Augenhöhe, Oberkante. Entscheiden Sie die Form: Dreiecksböden, ein L-Brett oder eine schmale Säule aus zwei Leisten. Dünne Multiplexplatten (lackiert) oder HPL sind leicht, steif und feuchtefest. Zwei **Edelstahlwinkel** pro Board reichen oft, die Fuge zur Wand schließen Sie mit Silikon. Kleine Schattenfugen lassen das Ganze wie eingebaut wirken. Weniger Tiefe, mehr Ruhe.

Viele Fehler passieren aus Eile. Zu tiefe Böden stoßen am Duschvorhang, zu glatte Oberflächen werden seifig. Bohren in Fliesen ohne Klebeband? Riskant. Seien wir ehrlich: Niemand trocknet jeden Spritzer täglich weg. Planen Sie Abtropfkanten, wählen Sie abgerundete Kanten, gönnen Sie der untersten Ebene eine wasserfeste Kiste für das „Nasse“. Wer Leitungen fürchtet, nutzt Klebeadapter oder eine **Teleskopstange** als tragendes Skelett. Wir alle kennen diesen Moment, in dem man denkt: „Ach, das hält schon.“ Hält es selten.

Ein kleines Ritual vor dem ersten Loch: anhalten, atmen, prüfen.

„Baue für die Hand, nicht fürs Foto. Wenn der Griff stimmt, bleibt das Regal im Alltag unsichtbar – weil es funktioniert,“ sagt Innenarchitektin Lara H.

  • Fliesendetektor oder Grundriss checken, Leitungen meiden.
  • 30–35 cm Boardbreite sind im Eck oft genug, 18–22 cm Tiefe komfortabel.
  • Unteres Board robuster, oberes Board leichter, mit **Anti-Schimmel-Lack** versiegelt.
  • Silikonfuge frisch ziehen, Übergänge weich halten.
  • Gewicht unten, Luft nach oben – die Ecke will atmen.

Ideen, Looks und Pflege, die lange Freude machen

Wer Lust auf Stimmung hat, spielt mit Kontrasten: warmes Holz gegen kühle Fliese, matte Beschläge gegen glänzende Armaturen. Ein kleiner LED-Spot auf 2700 Kelvin zaubert abends Hotel-Gefühl, tagsüber bleibt er unauffällig. Pflänzchen? Ja, aber robust: Efeutute im Glas oder ein Ableger in Hydro. Ein Duftstein oben nimmt Feuchtigkeit nicht übel. Zwei offene Ebenen, eine geschlossene Box – Rhythmus fürs Auge.

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Material macht den Unterschied. Geöltes Holz fühlt sich gut an, braucht Pflege und klare Regeln für Nässe. Lackiertes Multiplex ist pragmatisch und passt zu weißen Fugen. Metallgitter wirken leicht, lassen Wasser fallen, sind aber kühler im Griff. Wer bohrfrei denkt, klemmt eine Stange in die Ecke und hängt flache Tabletts ein – in Mikrobädern genial. Kleine Haken unter dem untersten Board nehmen Rasierer, Bürste, Badeschwamm. Ordnung ergibt sich, wenn jeder Gegenstand „wohnt“.

Pflege bleibt leise, wenn sie nebenbei passiert. Ein Spritzer mildes Spülmittel aufs Tuch während des Lüftens, einmal wöchentlich die Kanten. Kein Drama. Fugen mögen Luft, nicht Dichtungswut. Und falls etwas wackelt, nachziehen, nicht aufschieben. Eine Ecke, die sich kümmern lässt, kümmert sich zurück.

Die Wannen-Ecke kann viele Rollen spielen. Manchmal ist sie Apotheke, manchmal Bibliothek für drei Badekrimskrams, manchmal Bühne für einen Farn. Wer Besuch hat, räumt nichts weg – es steht ja schon gut. Die Idee ist nicht, mehr zu kaufen, sondern weniger herumliegen zu lassen. Ein Regal ist ein Nein zu Bodenkram. Und ein Ja zu Atemraum.

Es ist fast komisch: Ausgerechnet dort, wo wir Wasser hören, entsteht Leichtigkeit durch Struktur. Ein Brett pro Woche, statt alles auf einmal. So wächst ein Bad, ohne zu wachsen. Und wer weiß – vielleicht hängt an Ihrer Ecke bald eine kleine Erinnerung: hierher gehört, nicht irgendwo. Das ist der Moment, an dem der Raum Sie freundlich zurück anschaut.

Point clé Détail Intérêt pour le lecteur
Form & Position Dreiecksböden in Greif- und Augenhöhe, oben leicht Schneller Zugriff, ruhiger Blick, keine Kopfstöße
Material & Schutz HPL/Multiplex, **Anti-Schimmel-Lack**, Silikonfuge Lange Haltbarkeit trotz Feuchtigkeit
Montage & Alternativen **Edelstahlwinkel** oder **Teleskopstange** bohrfrei Flexibel für Miete, minimal invasiv

FAQ :

  • Welche Materialien halten Feuchtigkeit wirklich gut?HPL, lackiertes Multiplex, pulverbeschichtetes Metall und Glas sind bewährt. Unbehandeltes Holz nur mit klarer Versiegelung.
  • Wie bohre ich in Fliesen, ohne sie zu sprengen?Malerkrepp kreuzweise kleben, Glas-/Fliesenbohrer, langsam ohne Schlag starten, dann sanft Druck. Fuge meiden, wenn möglich.
  • Geht ein Regal über der Wanne auch ohne Bohren?Ja: Klemmsysteme mit Teleskopstange oder kraftvolle Klebeadapter für leichte Boards. Traglast realistisch einschätzen.
  • Wie hoch sollte das unterste Board sitzen?Etwa 25–35 cm über dem Wannenrand, damit Spritzwasser ablaufen kann und der Duschvorhang frei bleibt.
  • Was lagert man dort am besten?Unten schwere, robuste Produkte; mittig tägliche Flaschen; oben Ersatz, Duft, Pflanze oder Gästehandtücher.

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