Der Salon du Chocolat kehrt vom 29. Oktober bis 2. November 2025 an die Porte de Versailles zurück. Mit dabei: Marmiton, die größte Rezept-Community Frankreichs, die ihr 25-jähriges feiert, während die Messe selbst ihren 30. Geburtstag markiert. Für Besucher aus Deutschland ergibt das eine reizvolle Mischung aus Genuss, Workshops und Begegnungen.
Was Besucher in Paris erwartet
Auf dem Stand C52 trifft Community auf Konditorkunst. Marmiton bringt eine Mischung aus Live-Workshops, kurzen Challenges und offenen Q&A-Runden mit. Der Ansatz ist praxisnah. Die Besucher kneten, rühren, temperieren – nicht nur schauen. Dazu kommen Gewinnspiele und kompakte Masterclasses rund um Pralinen, Cremes, Biskuit und Deko.
Fünf Tage Programm, Stand C52, Porte de Versailles, 29.10.–02.11.2025: Workshops, Masterclasses, Spiele und viele Kostproben.
Programm in kürze
- Exklusive Masterclass mit dem Pâtissier François Perret, Pate der Jubiläumsausgabe.
- Back-Workshops mit Saint Louis zum Thema Zuckersirup, Karamell und knusprige Texturen.
- Live-Spiel „Tu Te Mets Combien ?“ – kurze Runden, schnelle Fragen, kulinarisches Wissen testen.
- Gewinnspiele mit Sofortpreisen und Rezept-Sets zum Mitnehmen.
- Showküche mit Electrolux-Geräten: Präzision beim Backen, Dampf für zarte Teige, konstante Temperaturen.
- Sessions mit VoilàChef: kleine Tricks, große Wirkung für Alltag und Festtafel.
François Perret als Pate der Jubiläumsausgabe
Der gefeierte Pâtissier steht für feine Texturen und klare Aromen. Keine Effekthascherei, sondern Balance. Er gestaltet den offiziellen Marmiton-Geburtstagskuchen. Besucher erleben seine Herangehensweise aus nächster Nähe. Wie baut man eine cremige, standfeste Füllung? Welche Schokolade trägt welche Note? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt.
Der Jubiläumskuchen von Marmiton entsteht unter der Hand von François Perret – samt Einblicken in Rezeptlogik und Technik.
Perret zeigt, wie man Struktur in Schichten denkt. Er erklärt, warum ein leichter Sirup Boden und Biskuit veredelt. Und wie ein sauber temperierter Überzug den Schnitt perfektioniert. Das klingt technisch, bleibt aber greifbar. Ziel ist, dass Gäste die Methoden zuhause nachbauen können.
Süßer schulterschluss: partner und ihre rollen
Saint Louis bringt 160 Jahre Zucker-Know-how an den Tisch. Im Fokus stehen kontrollierbare Süße und Konsistenzen. Von Karamell mit feiner Bitterkeit bis zur glänzenden Glasur. Die Demonstrationen zeigen, wie Temperaturfenster den Geschmack verändern. Wer einmal den „Softball“-Punkt für Sirup sicher trifft, hat beim Nougatieren halb gewonnen.
Electrolux stattet die Marmiton-Küche aus. Das wirkt unscheinbar, macht aber den Unterschied. Gleichmäßige Hitze im Ofen liefert reproduzierbare Ergebnisse. Induktion hält Schokolade genau im Schmelzbereich. Ein verlässlicher Dampfstoß macht Biskuit saftig, nicht klebrig. So wird aus „ungefähr“ messbar „richtig“.
VoilàChef verbindet diese Tools mit schnellen Rezeptabläufen. Fünf Zutaten, drei Schritte, ein klares Ziel. Das macht die Sessions charmant. Besucher lernen ein Fallbeispiel, nicht 20 Theorien.
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Warum das zusammenspiel zählt
Mediale Reichweite, Technik, Zutatenwissen und Spitzenhandwerk greifen ineinander. Das verkürzt den Weg vom Messebesuch zur gelingenden Küche daheim. Wer später in Köln, München oder Leipzig backt, profitiert von denselben Prinzipien: präzise Temperaturen, gute Grundzutaten, kurze Wege, klare Abläufe.
Tipps für die reise und den messebesuch
Die Porte de Versailles liegt südwestlich der Pariser Innenstadt und ist mit Metro und Tram gut erreichbar. Wer aus Deutschland anreist, plant am besten einen Vormittag unter der Woche ein. Dann sind die Gänge luftiger. Ein kleiner Rucksack genügt. Wasserflasche, Notizblock, wiederverwendbarer Löffel für Kostproben – das reicht.
| Mitnehmen | Warum |
|---|---|
| Kleines Portemonnaie | Für Probierkäufe und spontane Utensilien. |
| Verschließbare Dose | Empfindliche Pralinen sicher nach Hause bringen. |
| Feuchttücher | Kakao-Finger schnell sauber wischen. |
| Handy mit Notizen | Rezepte, Temperaturen, Marken sofort festhalten. |
Wer Allergien hat, fragt konsequent nach Zutatenlisten. Viele Manufakturen kennzeichnen Spuren von Nüssen und Milch. Bei Kindern lohnt eine klare Route: zuerst Workshops, dann Kostproben. So bleibt die Energie oben und der Zuckerhaushalt kontrollierbar.
Schokolade richtig verarbeiten
Schmelzen gelingt im Wasserbad oder bei 45–50 °C im Ofen. Die Schüssel bleibt trocken. Ein Tropfen Wasser lässt Schokolade stocken. Beim Temperieren gilt das einfache Schema: schmelzen, abkühlen, anziehen lassen. Dunkle Kuvertüre liegt am Ende meist bei 31–32 °C, Vollmilch und Weiß etwas darunter. Ein kleines Thermometer spart Nerven.
Drei schnelle praxis-tipps
- Für Glanz: dünn gießen, Form vibrieren, Luftblasen lösen.
- Für Biss: Schokolade kalt, aber nicht eiskalt kristallisieren lassen.
- Für Lagerung: trocken, 16–18 °C, kein Kühlschrank, keine Sonne.
Wer Cremes stabilisieren will, greift zu Gelatine, Pektin NH oder einer Buttercreme mit wenig Zucker. Bei Füllungen zahlt sich eine Prise Salz aus. Sie hebt die Kakaobohnen-Noten. Und ja, Vanille passt fast immer – aber sparsam eingesetzt.
Eine bühne für globale schokoladenstile
Das Messe-Motto lädt zu kulinarischen Reisen. Ohne Koffer, mit Löffel. Brasilianische Brigadeiros zeigen, wie gezuckerte Kondensmilch für Textur sorgt. In Italien steht Gianduja für die Verlobung von Haselnuss und Kakao. Spanien liebt dicke Trinkschokolade zu Churros. Österreich setzt auf Sacher-Schokolade mit Aprikose. Mexiko bringt mit Mole Poblano eine herzhafte Perspektive. All das erweitert den Blick auf Schokolade als Zutat, nicht nur als Süßigkeit.
- Brigadeiro: weich, cremig, ideal für Anfänger.
- Gianduja: nussig, streichfähig, perfekt als Tortenkomponente.
- Churros con chocolate: knusprig, heiß, gesellig.
- Sachertorte: dichter Teig, klare Kakaolinie.
- Mole Poblano: Kakao in der Küche, nicht im Dessert.
Für familien und einsteiger
Das Spiel „Tu Te Mets Combien ?“ holt auch zögerliche Besucher ab. Kurze Fragen, kleine Aha-Momente, viel Gelächter. So merkt man sich Temperaturen, Techniken und Zutaten schneller. Kinder lernen spielerisch, was ein Biskuit braucht und warum Schokolade nicht kochen darf. Wer danach in den Workshop geht, hat einen Wissensvorsprung.
Spiel, Spaß, Wissen: Quiz-Runden, gefolgt von praxisnahen Sessions – so wächst Routine ohne Druck.
Mehrwert für die heimische küche
Wer nach Paris nicht sofort backen will, nimmt trotzdem etwas mit. Etwa die Grundregel der Temperaturführung. Kakaobutter ist launisch, aber berechenbar. Oder der Nutzen eines stabilen Ofens. Eine einfache Ofenprüfung zu Hause hilft: mehrere Thermometer verteilen, aufheizen, Abweichungen notieren. So weiß man, wo im Ofen die Schokolade besser glänzt oder der Biskuit gleichmäßiger aufgeht.
Beim Einkauf lohnt ein Blick auf Herkunft und Kakaogehalt. 60–70 % Kakao reichen für die meisten Torten. Höhere Anteile tragen Bitternoten, die Fruchtkomponenten mögen. Fair gehandelte Bohnen stützen nachhaltige Lieferketten. Wer Zucker reduzieren möchte, arbeitet mit Fruchtpürees, salzigen Akzenten oder Röstnoten. So wirkt ein Dessert weniger süß, bleibt aber rund.
Stand C52 wird zum Treffpunkt: 25 Jahre Marmiton, 30 Jahre Salon du Chocolat – zwei Jubiläen, ein Ziel: Wissen teilen.
Noch ein Gedanke für Fortgeschrittene: Texturkontraste. Ein knuspriger Boden, eine weiche Schicht, ein knackiger Überzug. Das macht jeden Bissen spannender. Wer startet, nimmt eine einfache Reihenfolge: knusprig, cremig, glasiert. Drei Komponenten, ein klares Ergebnis. Übungen in kleineren Formen sparen Zeit und Zutaten.








